Einzeldokument

C06/S43/370-372

Verfasser:
Salm, Constance de (CdS)
Empfänger:
Barbier, Antoine-Alexandre
Datierung (JJJJ-MM-TT):
1818-06-03
Alternative Datierung:
1818-06-03 [Fortsetzung]
Ausstellungsort:
Dyck (Schloss), Gde. Jüchen
Original/Entwurf/Abschrift:
Abschrift
Vollständigkeit des Archivals:
vollständig
Umfang in Seiten:
5
Anfang des Briefes:
J'ai tant d'excuses à vous demander, Monsieur, que je ne sais comment entamer ce sujet
Inhaltliche Stichpunkte:
Fußnote: Der Abschnitt über Mme Épinay in dem Brief vom 25.3. an Mr. de Bracq ist zu löschen. Dreimonatiges Schweigen der CdS. Neugier für Memoiren der Mme Épinay, weil es um viele berühmte Leute geht. Negatives Urteil der CdS: zu viele Intrigen, es werden nur die negativen Seiten und nicht die Verdienste dieser Menschen erwähnt. Ablehnung der CdS und Parallelen zu den „Confessions“ Rousseaus (Hervorhebung des Autors durch negative Beschreibung anderer). Regelmäßige Ereiferung der CdS, wenn es um Rousseau geht. Verständnis, dass die Verwandten der Mme Èpinay durch ihre Schrift gekränkt sind. Es sind Intrigen einer Großmutter, wie sie häufig vorkommen, über die man keine Memoiren schreiben sollte. Überzeugung der CdS, dass sich die Sitten im Vergleich zur Vergangenheit nicht wesentlich geändert haben (genauso viele Intrigen am Hof). Lektüre von „les malheurs d'un amant heureux“ und dortige Nicht-Übereinstimmung mit ihrer „Épitre aux femmes“. Damalige Rezeption ihrer Schrift. CdS allein gegen ihre Freunde, entscheidende Unterstützung durch Frouseroi (?). Freude der CdS, dass Mme de Senlis ihrer Schrift einen ihrer Verse voranstellt. Meinung der CdS zu verschiedenen Büchern. Positive Meinung zu Schrift des B. Unterbrechung des Briefs. Brief des Drais: Beschwerde des Drais und Bs über Schweigen der CdS. Gründe der CdS: Vorbereitung auf den bevorstehenden Kongress, Arbeit an einer Schrift, Nichtstuerei auf dem Land. CdS muss manchmal die Beschwerden ihrer Briefpartner ignorieren, um weiterarbeiten zu können. Möglicher Tod des L.B. Francq und Zukunft der Tochter der CdS. Nachfrage zur Rezeption der neuen Bücher der Mme de Stäel-Holstein und des Vigée, die CdS noch nicht kennt. Positives Urteil über Dichtkunst des V. Schmerzhafter Daumen der CdS. Einziger Unterschied der Zeitungsberichterstattung in Deutschland : Verbreitung eines unabhängigen Geistes. Wunsch der CdS nach Ruhe und nicht nach neuen Revolutionen. Gegensätzliche Positionen Lafontaines und Kotzebues. Langsame Regierungsentscheidungen regen diese Debatten an. Konzessionen könnten Völker und Könige beruhigen. Diesbezügliche mangelnde Reife Deutschlands im Vergleich zu Frankreich.
Weitere Personen:
Genlis, Stéphanie Félicité du Crest de Saint-Aubin, comtesse de; Vigée, Étienne; Gay-Allart, Mary; Francq, Louis Bernard, baron de; Drais, Pierre (Vertrauensmann der CdS); Rousseau, Jean-Jacques; Kotzebue, August von; Staël, Madame de, eigentl. Anne Louise Germaine de Staël-Holstein, geb. Necker; Épinay, Louise Florence Pétronille, marquise Lalive d'; Lafontaine, Auguste; Bracq, Monsieur de; Francq, Agathe Clémence, baronne de, geb. Pipelet, gen. Minette; Gay, Sophie, baronne de Lupigny, geb. Nichault de la Valette
Schlagwörter:
Deutschland - Wahrnehmung; Literarisches Geschehen/Neuerscheinung; CdS: Épître aux femmes (1797)
Bestand:
Toulon

Zitierempfehlung:
C06/S43/370-372. In: Die Korrespondenz der Constance de Salm (1767-1845). Inventar des Fonds Salm der Société des Amis du Vieux Toulon et de sa Région und des Bestands Constance de Salm im Archiv Schloss Dyck (Mitgliedsarchiv der Vereinigten Adelsarchive im Rheinland e.V.). Elektronische Edition, DHI Paris 2016, http://constance-de-salm.de/fud_docs/DHIParis:2-34CdS-b1-03co?locale=de
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