Einzeldokument

C09/S74/397-402

Verfasser:
Salm, Constance de (CdS)
Empfänger:
Raboteau, Pierre Paul
Datierung (JJJJ-MM-TT):
1820-03-03
Ausstellungsort:
Dyck (Schloss), Gde. Jüchen
Original/Entwurf/Abschrift:
Original
Vollständigkeit des Archivals:
vollständig
Umfang in Seiten:
8
Anfang des Briefes:
J'ai reçu votre lettre du 5 février très exactement, mon ancien ami,
Inhaltliche Stichpunkte:
Wunsch, Punkt für Punkt auf Brief des R. zu antworten. Schwierigkeit der Veröffentlichung einer Schrift durch große Entfernung. Schrecken und Unglauben über die Ermordung des Duc de Berry. Schrecken ihres Lebens im Vergleich zur Generation der Väter. Zufriedenheit über den Druck ihrer Schrift bei Arthus-Bertrand und dadurch Entlastung ihrer Freunde. Interesse des Verlegers, die Schrift mehr anzukündigen, als von CdS gewollt. Vorteile der durch diese Veröffentlichung in Frankreich erworbenen moralischen Position in Deutschland als Preis für Kritiken. Vorteile der Geistesarbeit. Bevorzugung des letzten Teils der Schrift. Bitte um Zusendung von Artikeln über diese Schrift. Wichtigkeit, über alles informiert zu sein. Schwierigkeit, für ihren Roman in Prosaform zu schreiben. Rs Erwähnung einer Schrift der CdS im „Almanach”. Anonymer Brief eines Mitglieds der Académie de Nancy als Erwiderung auf eine Schrift („Discours sur la richesse de la rime”) in Versform. Verärgerung der CdS bei Abfassen der Schrift über den Ton ihrer Gegner. Wichtigkeit der Umgangsformen bei einer Diskussion. Zusendung ihrer letzten Schrift an ihre Gegner. Ärgerliche Angelegenheit: Ihr Gegner soll nicht denken, dass sie durch ihn die Schrift veröffentlicht hat. Zufriedenheit der CdS mit ihrer Vorgehensweise. Verzögerung der Angelegenheit durch Gerede. Warten auf Meinung ihrer Freunde. Meinung mancher Leute: Wer einen Vorteil hat, sollte sich darauf beschränken. In diesem Fall wäre CdS eine „grande dame“ geblieben und hätte sich nicht mit Literatur beschäftigt. Talent als größte Qualität der CdS. Schwierigkeiten der Anerkennung talentierter Frauen. Offene Haltung Rs oder La Chabeaussières. Krankheit eines Mitglieds der Familie des Letzteren und Korrespondenz zw. ihm und CdS. Stockende Korrespondenz mit vielen anderen Freunden aufgrund deren vielseitiger Beschäftigungen. Gezwungenes Verständnis der CdS. Tod des Sobry. Durch Entfernung, Alter und Tod ihrer Freunde Desillusionierung der CdS von Paris. Erkenntnis im Alter: Möglichkeit eines glücklichen Lebens fern vom Wahn der Stadt Paris. Unerwartete Vorteile eines ruhigen Lebens. Anpassung als größte menschliche Stärke und diesbezügliche Übereinstimmung mit R. Bevorstehende Abreise der Tochter der CdS. Unklarer Auszug des Botschafters aus Pariser Wohnung der CdS. Arbeit hält CdS in Dyck fest. Schwieriger Charakter des Landes als Grund, nicht aufzugeben. Gedicht der CdS über schwierige Leute. Unbeabsichtigte Länge des Briefs. Freundschaftsbekundung. Schwer lesbare Schrift. Schmerzen der CdS. Unwille, sich zu behandeln zu lassen, und Vertrauen auf Ernährung und Bewegung. Tod der Mme Potier.
Weitere Personen:
Sobry, Jean-François; Berry, Charles Ferdinand d'Artois, duc de; Arthus-Bertrand, Claude; La Chabeaussière, Ange Étienne Xavier Poisson de; Francq, Agathe Clémence, baronne de, geb. Pipelet, gen. Minette; Potier/Pottier, Madame
Schlagwörter:
Frankreich - Politik; Gelehrte Gesellschaft; Constance de Salm - Rezeption; Weibliche Autorschaft; Stadtleben
Bestand:
Toulon
Verweise:
Abschrift: C06/S43/499-503 >

Zitierempfehlung:
C09/S74/397-402. In: Die Korrespondenz der Constance de Salm (1767-1845). Inventar des Fonds Salm der Société des Amis du Vieux Toulon et de sa Région und des Bestands Constance de Salm im Archiv Schloss Dyck (Mitgliedsarchiv der Vereinigten Adelsarchive im Rheinland e.V.). Elektronische Edition, DHI Paris 2016, http://constance-de-salm.de/fud_docs/DHIParis:2-34CdS-b1-0300?locale=de
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