Einzeldokument

CdS/67/005-010

Verfasser:
Salm, Constance de (CdS)
Empfänger:
Gudin de La Brenellerie, Paul-Philippe
Datierung (JJJJ-MM-TT):
1808-09-14
Alternative Datierung:
1808-09-17 (Fortsetzung)
Ausstellungsort:
Alfter
Austellungsort (Transkript):
Dyck (Fortsetzung)
Original/Entwurf/Abschrift:
Original
Vollständigkeit des Archivals:
vollständig
Umfang in Seiten:
8
Anfang des Briefes:
Je vous écris, Monsieur, d’un petit château sans meubles, où je suis depuis quelques jours.
Inhaltliche Stichpunkte:
Aufenthalt in Alfter, in einem Schlösschen mit Blick über den Rhein. Bonn ist nicht weit entfernt, das Bergische Land kann man aus diesem Schloss sehen. Schönheit des Ausblicks. Verse über ihre Reise über den Rhein. Besuch des Schlosses von Brühl, das sie bewundert und beschreibt. Leider steht das Schloss leer, es wirkt daher traurig. Es wird zurzeit von der Verwaltung der Ehrenlegion besetzt. Bewunderung für die „Sieben Berge“, Verse, Burgen- und Rittergeschichten, Beschreibung. Angenehmes gesellschaftliches Leben und gepflegte Umgangsformen aufgrund der Nähe der Höfe von Köln und Bonn. Treffen mit Herrn und Frau Reinhard, positive Erinnerung und Beschreibung, ihr Empfang auf dem Land ähnelte in dieser Gesellschaft ihrem Salon in Paris. So ist Landleben erträglich. Fortsetzung am 17. September aus Schloss Dyck: Freude an ihrem Arbeitszimmer und ihren Briefen. Dank für seine Verse als Antwort auf ihre Verse über Ritter aus vergangenen Tagen. Eine lange Seite mit Versen über Freundschaft und Landleben. Probleme mit der Überbringung seiner Briefe, die verloren gingen. Vorhaben, spätestens am 15. Oktober in Paris zu sein. Arbeit an einer „Eloge“ [=Lalande?], die sie allerdings in Alfter zunächst in italienischer Sprache verfasst hat.
Weitere Personen:
Lefrançois de Lalande, Joseph Jérôme; Gudin [de La Brenellerie] Madame; Reinhard, Frau; Reinhard, Charles-Frédéric / Karl Friedrich
Orte:
Aachen; Brüssel; Dyck (Schloss), Gde. Jüchen; Bonn; Rhein; Rheinland
Schlagwörter:
Salon/Gesellschaften; Landleben/Provinzleben; Romantik; Gesellschaftliches Leben; Sprachen/-unterricht; Ehrenlegion
Vermerk:
Der Gruß an "Madame Gudin" lässt vermuten, dass der Brief an deren Ehemann, Paul-Philippe Gudin de la Brenellerie, gerichtet ist.
Bestand:
Schloss Dyck

Zitierempfehlung:
CdS/67/005-010. In: Die Korrespondenz der Constance de Salm (1767-1845). Inventar des Fonds Salm der Société des Amis du Vieux Toulon et de sa Région und des Bestands Constance de Salm im Archiv Schloss Dyck (Mitgliedsarchiv der Vereinigten Adelsarchive im Rheinland e.V.). Elektronische Edition, DHI Paris 2016, http://constance-de-salm.de/fud_docs/DHIParis:2-115CdS-b1-07eb?locale=de
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