Einzeldokument

CdS/67/001-004

Verfasser:
Salm, Constance de (CdS)
Empfänger:
Hompesch, Thérèse-Angélique, Gräfin von, geb. von Aarschot-Schoonhoven
Alternative Datierung:
1831-11-04
Ausstellungsort:
Aachen
Empfängerort (Transkript):
[Zürich]
Original/Entwurf/Abschrift:
Original
Vollständigkeit des Archivals:
vollständig
Umfang in Seiten:
5
Anfang des Briefes:
J’ai reçu votre bonne lettre, ma bien chère voisine, et je vous aurais répondu à l’instant
Inhaltliche Stichpunkte:
Der Brief der Empfängerin [Thérèse-Angélique von Hompesch] kam an, als CdS gerade Dyck in Richtung Aachen verließ. Haushalts- und Einrichtungsangelegenheiten im Aachener Haus. Bedauern, dass sie sich nicht treffen konnten, Frage ob sie bei ihrem Sohn Théophile war. Einsamkeit des Landlebens im Winter, dieser Zustand steht im Gegensatz zu ihrem Bedürfnis nach gesellschaftlichen und intellektuellen Kontakten. Aufgabe des Projekts, nach Paris zu reisen, wegen des drohenden Kriegs und der Cholera. SRD wird im März nach Dyck zurückfahren müssen, um seine Pflanzen zu überwachen, sowie nach Düsseldorf, wegen seiner Ämter. Glücklich verlaufener Sommer, Besuch der Frau Generalin Maison und ihrer beiden Söhne. Beschäftigung mit einem neuen Werk, das aus Erinnerungen in Versform besteht („Mes Soixante ans“). Vermittlung eines Dienstmädchens an die Tochter von Frau von Hompesch durch Frau Dahmen; dieses Mädchen hatte bei CdS gedient und Abschriften in französischer Sprache erstellt. Mangel an Nachrichten von ihrem Bruder Alexandre, der sehr beschäftigt ist und anscheinend eine große Karriere vor sich hat. Dessen Sohn Charles arbeitet für das Außenministerium. Ultraroyalistische Reden des Adolphe de Théis, Unmut der CdS darüber, u.a. weil es der Karriere von Alexandre schaden könnte. Politische Erfolge des Grafen von Aarschot. Ausbildung und Fortschritte ihrer drei Enkelkinder Constant, Alexandre und Félix. Studium des Alfred von Salm-Reifferscheidt-Dyck in Bonn. Diktieren des Briefes wegen Schmerzen in der Hand. Einladung an [Frau von Hompesch] nach Aachen, wo sie einen guten Kreis pflegt.
Weitere Personen:
Dahmen, Ida, verh. Mengelbier; Francq, Félix, baron de; Maison, Madeleine, geb. Weydold (Ehefrau des Nicolas Joseph); Théis, Alexandre Étienne Guillaume, baron de (Bruder der CdS); Francq, Constant de; Francq, Alexandre de; Théis, Charles Constant de; Théis, Adolphe de; Salm-Reifferscheidt-Alfter, Alfred Joseph Klemens Fürst und Altgraf zu; Hompesch-Rurich, Théophile Antoine Guillaume von (1800-1854, Bruder von Herrmann Philipp); Maison, Familie; Aarschot, Graf von
Orte:
Dyck (Schloss), Gde. Jüchen; Paris; Düsseldorf; Bonn
Schlagwörter:
Frankreich - Politik; Wohnen/Haushalt; Botanik/Gartenkunst; Landleben/Provinzleben; Cholera; CdS: Mes soixante ans, ou Mes souvenirs politiques et littéraires (1833); Gesellschaftliches Leben
Vermerk:
Der Brief wurde diktiert. Nur die Unterschrift und ein paar Zusätze stammen aus der Hand der Constance de Salm.
Bestand:
Schloss Dyck

Zitierempfehlung:
CdS/67/001-004. In: Die Korrespondenz der Constance de Salm (1767-1845). Inventar des Fonds Salm der Société des Amis du Vieux Toulon et de sa Région und des Bestands Constance de Salm im Archiv Schloss Dyck (Mitgliedsarchiv der Vereinigten Adelsarchive im Rheinland e.V.). Elektronische Edition, DHI Paris 2016, http://constance-de-salm.de/fud_docs/DHIParis:2-115CdS-b1-07ea?locale=de
Downloads von Anhängen und Metadaten stehen nur angemeldeten Benutzern zur Verfügung.